OÖ. Mechatronik-Preis 2007 verliehen 
 
Zum nunmehr zweiten Mal wurde am Abend des 4. Dezember 2007 der Mechatronik-Preis (MEC) in Anwesenheit von mehr als 200 Gästen im Raiffeisenforum Linz vergeben. Ausgezeichnet wurden die besten Studienarbeiten im Bereich der Mechatronik.  

 

Die Preisträger im Rampenlicht
Für die beste Diplomarbeit an einer oö. Fachhochschule wurde DI (FH) Stefan Reichl ausgezeichnet. Seine Arbeit mit dem Titel Lebensdaueranalyse eines künstlichen Hüftgelenks und Einfluss des Prothesematerials zeigt, dass die im Maschinenbau seit Jahren angewendeten Methoden der numerischen Betriebsfestigkeitsanalyse auch auf Produktionsverfahren biomedizinischer Implantate übertragen werden können.
Den ersten Preis in der Kategorie Beste Diplomarbeit an der Johannes-Kepler-Universität Linz gewann DI Andreas Steinböck. Er beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit den hochentwickelten mechatronischen Systemen moderner Papiermaschinen, die bis zu 600 Meter lang sind und Papierbahnen bis zu zwölf Metern Breite produzieren können. Im Detail ging es um eine Berechnungsmethode für Saugwalzen, die mittels Vakuum Luft durch das noch feuchte Papier saugen, es dadurch von den Sieben abnehmen und trocknen.

 

Der MEC für die beste Dissertation ging an DI Dr. Stefan Schuster. Seine Arbeit mit dem Titel Parameterschätzung von sinusförmigen Größen zur Abstandsschätzung mit frequenzmodulierten Dauerstrichradaren ist von praktischem Interesse und auf viele Anwendungsgebiete übertragbar. Sie zeigt ein umfangreiches Formelwerk von neuartigen Algorithmen, Spezifizierungen von erreichbaren Genauigkeiten und die Anwendbarkeit von verschiedenen Algorithmen und Prinzipien für frequenzmodulierte Dauerstrich-Radare.

 

Details zu den ausgezeichneten Arbeiten siehe Menü „Pressespiegel `07“
 



 

Das war die Galanacht 2007